Anschlußfähiges Lernen

Dem Wort Musikunterricht wird häufig ein Adjektiv beigegeben, um anzudeuten,  daß es im Unterricht gewisse Schwerpunkte geben soll. Zum Beispiel: erfahrungserschließende Musikerziehung / schülerorientierter Musikunterricht / handlungsorientierter Musikunterricht / aufbauender Unterricht.

Wenn wB 67ir einen Schritt zurücktreten, dann wird deutlich, daß es allen Konzeptionen letztlich um zwei Dinge geht: Wir wollen

  • die Schülerin/den Schüler da abholen, wo sie/er steht.
  • daß mit dem Blick in die Zukunft Relevantes gelernt wird. Anders ausgedrückt: In der Grundschule geht es um grundlegende Bildung, für weiteres Lernen soll ein Fundament gelegt werden.

Da wir (leider) mehr in Disziplinen zu denken gewohnt sind als „ganzheitlich“, bemerken wir oft nicht, daß gerade im elementaren Bildungsbereich hinter den Disziplinen viel Gemeinsames steckt.

Was verbindet das Fach Musik mit den Fächern der Natur- und Sachkunde? Da wird  propädeutisch „laboriert“ und „experimentiert“, man „macht Versuche“ und „exploriert“. (1)

Wenn wir MIT MELODIEN SPIELEN, dann tuen wir genau dasselbe. Die Kinder bauen Melodien nach, bauen Melodien um, „konstruieren“ Melodien. Für sie sind „laborieren“ und „experimentieren“ und „spielen“ noch eins, und das sollten wir nutzen. Dabei lernen die Kinder intuitiv und auf propädeutische Weise, wie Melodien „funktionieren“. Das ist grundlegendes und anschlußfähiges Lernen.

Zum Laborieren, Experimentieren und Explorieren in Natur- und Sachkunde braucht man Werkzeug. Wir brauchen das auch. Ein geeignetes Werkzeug für unsere Zwecke ist tabDo.

(1)  Anregend für uns Musikpädagogen dazu ist der Artikel: „Anschlußfähiges Lernen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Grundschule“
http://www.uni-regensburg.de/psychologie-paedagogik-sport/grundschulpaedagogik-didaktik-2/medien/dateien-haider/anschlussf__higes_lernen_im_naturwissenschaftlichen_sachunterricht.pdf

 

 

 

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